Ein Schneidplotter arbeitet in einer dunklen Werkstatt an einer Materialbahn
Foto: Jakub Żerdzicki / Unsplash

Bild in Plotterdatei umwandeln: So geht’s in drei Schritten

Ein Motiv ist schnell gefunden — eine Kinderzeichnung, ein selbst fotografiertes Logo, eine Skizze auf Papier. Nur schneiden kann dein Plotter davon erst einmal nichts: ein JPG oder PNG besteht aus Pixeln, dein Plotter braucht Pfade. Der Weg dazwischen heißt Vektorisieren, und er ist kürzer, als er klingt.

Schritt 1: Hochladen

Je sauberer das Ausgangsbild, desto sauberer die Schnittlinien. Ein paar Faustregeln:

Schritt 2: Ebenen prüfen

Hier trennt sich eine brauchbare Plotterdatei von einer, die nur am Bildschirm gut aussieht. Beim Vektorisieren wird jede Farbe des Motivs zu einer eigenen Ebene — und jede Ebene ist später ein eigener Schneidevorgang in ihrer Folienfarbe. Prüfe deshalb:

Schritt 3: Für dein Gerät exportieren

Cricut, Silhouette, Brother ScanNCut, xTool und Glowforge lesen unterschiedliche Formate und haben unterschiedliche Vorlieben — von der Mattenbreite bis zur Frage, ob Schnittlinien als Kontur oder Füllfläche ankommen sollen. Exportiere darum nicht „irgendein SVG“, sondern eine Datei im Profil deines Geräts. Welche Eigenheiten dein Modell hat, steht auf unseren Geräteseiten.

Muss ich das von Hand machen?

Nein. Genau diese drei Schritte — hochladen, Ebenen prüfen, gerätefertig exportieren — sind das, was Schnittklar im Browser erledigt, ohne Installation und ohne Design-Studium. Fünf Dateien am Tag sind kostenlos; probier es einfach mit deinem nächsten Motiv aus.

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